Änderungen des Microsoft-Lizenzmodells mit der Server- und Cloud-Registrierung


Die Server- und Cloud-Registrierung, eine Variante des Microsoft-Lizenzmodells, die Ende 2013 eingeführt werden soll, ermutigt und belohnt Unternehmensbenutzer, die mindestens eine Microsoft-Server- oder Cloud-Technologie im gesamten Unternehmen für eine Mindestbindung von drei Jahren einsetzen.

Für die Server- und Cloud-Registrierung (SCE) müssen Microsoft-Kunden das Unternehmen an mindestens eine von vier Microsoft-Komponenten binden: Kerninfrastruktur, Anwendungsplattform, Entwicklerplattform und Windows Azure.

Zu den Kernkomponenten der Infrastruktur gehören alle Kerninfrastruktur-Suite-SKUs, das Windows Server-Systemcenter und die CIS-Abdeckung für alle Windows-Server. Anwendungsplattformkomponenten decken SQL Server mit vollständiger Software Assurance (SA) -Unterstützung ab. Zu den Komponenten der Entwicklerplattform gehören Visual Studio Ultimate und Premium mit vollständiger SA-Unterstützung. Zu den Azure-Komponenten gehören alle Windows Azure-Clouddienste.

Als Gegenleistung für eine SCE-Verpflichtung bietet Microsoft einen Rabatt von 15% für neue Lizenz- und Software Assurance-Käufe, 5% Rabatt auf Software Assurance-Erneuerungen, Verwaltungsoptionen für Azure mit System Center und uneingeschränkten Support. Zu den weiteren Vorteilen gehört die abonnementbasierte Lizenzierung, mit der Unternehmensbenutzer Workloads wie gewünscht in die oder aus der Cloud zurückziehen oder migrieren können, ohne an langfristige Lizenzen gebunden zu sein.

Durch die Umstellung von Microsoft auf das SCE-Lizenzmodell werden vorhandene Komponentenregistrierungen wie die Registrierung für die Anwendungsplattform (EAP) und eingestellt Registrierung für die Kerninfrastruktur (ECI). Dies wird aktuelle EAP- und ECI-Kunden dazu zwingen, einen SCE-Übergang in Betracht zu ziehen oder die Preisgestaltung und Verfügbarkeit von Volumenlizenzprogrammen ohne vertragliche Verpflichtungen oder Mindesteinkäufe zu bewerten.

Da sich SCE auf das Microsoft-Lizenzmodell und die Preise für Unternehmensprodukte auswirkt, müssen Unternehmenskunden mit ihren aktuellen Microsoft-Wiederverkäufern sprechen eine kostengünstige Lizenzierungsstrategie formulieren für Ende 2013 und darüber hinaus.

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