Das Befehlszeilentool überprüft die Dateiintegrität


Microsoft hat ein Freeware-Befehlszeilentool namens FCIV veröffentlicht, kurz für Dateiprüfsummen-Integritätsprüfer. Mit dem Tool können kryptografische Hashes oder “Fingerabdrücke” für Dateien erstellt werden. Diese Hashes können später verwendet werden, um die Integrität dieser Dateien zu überprüfen. Dies ist hilfreich, wenn Sie Archivarchive verteilen und dem Endbenutzer eine Möglichkeit bieten möchten, zu überprüfen, ob sie sowohl intakt als auch legitim sind.

Sie können dies auch mit anderen Tools erreichen. Das beliebte Dateikomprimierungsprogramm WinRAR der win.rar GmbH berechnet und speichert beispielsweise automatisch 32-Bit-CRC-Informationen (Cyclic Redundancy Check) für jede Datei in einem Archiv. Das Microsoft-Tool bietet jedoch gegenüber WinRAR mehrere Vorteile hinsichtlich der Prüfsumme.

FCIV kann mithilfe der MD5- oder SHA-1-Kryptografie Hashes erstellen, die im Allgemeinen präziser sind als eine einfache 32-Bit-CRC. Darüber hinaus kann das Programm die generierten Prüfsummen in eine XML-Datei exportieren (die wiederum in eine Datenbank importiert oder unverändert gespeichert werden kann), um Aufzeichnungen zu führen, wobei die Hex-Werte für den Hash in einer base64- gespeichert werden. codiertes Format. Sie können FCIV wiederum für eine Gruppe von Dateien in einem Verzeichnis ausführen, um zu überprüfen, ob deren Hashwerte mit den Ergebnissen in einer bestimmten Datenbank übereinstimmen.

Sie können das Programm auch rekursiv für einen bestimmten Verzeichnisbaum mit Ausschlussdaten ausführen, damit bestimmte Verzeichnisse nicht gehasht oder überprüft werden oder nur Dateien überprüft werden, die einer bestimmten Erweiterung oder einem bestimmten Platzhalter entsprechen. Das Programm gibt Standard-Befehlszeilenfehlercodes zurück, sodass das Hashing als Teil einer Stapeloperation durchgeführt und die Ergebnisse an anderer Stelle ausgewertet werden. Eine mögliche Anwendung für das Programm besteht darin, eine Hash-Datenbank für eine Liste vertraulicher Dateien – wie z. B. Systemdateien – zu generieren und die Dateien selbst mit der Hash-Liste zu vergleichen, um sicherzustellen, dass nichts geändert wurde.

Beachten Sie, dass das Tool zwar kostenlos ist, aber auch nicht unterstützt wird: Sie verwenden es ausschließlich auf eigenes Risiko.


Serdar Yegulalp ist Herausgeber der Windows Power Users Newsletter. Informieren Sie sich über die neuesten Ratschläge und Überlegungen zur Welt der Windows-Netzwerkadministratoren – und teilen Sie auch Ihre Gedanken mit!

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