Kleine Änderungen machen einen Unterschied in PowerShell 5.0

Windows PowerShell 5.0 enthält viele neue Funktionen, die das Gesamterlebnis verbessern können. Während einige Funktionen nur Hardcore-PowerShell-Entwickler ansprechen, gibt es andere neue Funktionen und Fähigkeiten, die eine breitere Anziehungskraft haben werden. Eine solche Funktion ist die Remote-Dateibearbeitung.

Für eine Weile konnten Administratoren über PowerShell eine Remotesitzung zu einem anderen Windows-Server einrichten. Die neue Funktion zum Bearbeiten von Remote-Dateien baut auf dieser vorhandenen Funktion auf und ermöglicht es, eine Remote-Sitzung einzurichten und anschließend eine Datei auf dem Remote-Computer zu bearbeiten.

Das Einrichten einer Remote-Sitzung funktioniert ähnlich wie immer. Sie können den Befehl Enter-PSSession verwenden, gefolgt vom Parameter –ComputerName und dem Namen des Zielsystems. Geben Sie als Nächstes einfach den Befehl PSEdit gefolgt von Pfad und Dateiname auf dem Remote-System ein.

Wenn Sie beispielsweise eine Datei mit dem Namen C: Files File.txt auf einem System mit dem Namen Server1 bearbeiten möchten, lauten die folgenden Befehle:

Enter-PSSession - Computername Server1

PSEdit C: Files File.txt

Eine weitere aktualisierte PowerShell-Funktion ist die Konfiguration des gewünschten Status. Für diejenigen, die mit der Konfiguration des gewünschten Status nicht vertraut sind, können Administratoren Windows-Server mit einem gewünschten Status vergleichen und dann Korrekturmaßnahmen ergreifen, wenn die betreffenden Server von der gewünschten Konfiguration abgewichen sind.

Die Funktion zur Konfiguration des gewünschten Status existiert bereits seit einiger Zeit, Microsoft hat jedoch einen neuen Parameter hinzugefügt. Mit diesem neuen Parameter können Sie die gewünschte Statuskonfigurationsfunktion drosseln. Die Idee dahinter ist, dass die Funktion Desired State Configuration häufig auf einer großen Anzahl von Servern gleichzeitig ausgeführt wird. Dies kann zu viel Systemressourcen verbrauchen. Das Drosselungslimit ermöglicht es Administratoren, die Anzahl der gleichzeitig auftretenden Konfigurationsvorgänge für den gewünschten Status zu begrenzen, wodurch der Systemressourcenverbrauch begrenzt wird.

Einstellen der Drosselgrenzen

Die Syntax der Funktion “Konfiguration des gewünschten Status” bleibt dieselbe wie in früheren Versionen, jedoch mit einem Unterschied. Microsoft hat einen Befehlszeilenschalter namens –ThrottleLimit eingeführt. Auf diesen Wechsel muss die maximal gewünschte Anzahl gleichzeitiger Konfigurationsvorgänge für den gewünschten Status folgen.

Die kleinen Details richtig machen

Die vielleicht willkommensten Änderungen an PowerShell 5.0 betreffen die Benutzeroberfläche – nicht den Befehlssatz. Ein Kritikpunkt an Windows PowerShell war, dass die Funktion zum Kopieren und Einfügen zu etwas unvorhersehbaren Ergebnissen führen kann. Microsoft hat die Funktionsweise des Kopierens und Einfügens vollständig überarbeitet.
Die neue Funktionalität wurde in der Windows 10-Vorschau eingeführt. Wenn Sie zum Windows PowerShell-Eigenschaftenblatt wechseln, werden Sie feststellen, dass eine neue Registerkarte aufgerufen wird Experimental wurde der Schnittstelle hinzugefügt.
Eines der großen Probleme beim Kopieren und Einfügen in Windows PowerShell war, dass PowerShell, wenn Sie mehrere zu kopierende Codezeilen ausgewählt haben, jede Zeile einzeln behandelte, anstatt den Codeblock als einen einzigen Befehl zu behandeln. Wenn Sie beispielsweise einen langen Befehl kopieren, der vier Zeilen auf dem Bildschirm belegt, und diesen Befehl dann in die PowerShell-Oberfläche einfügen, fügt PowerShell Zeilenumbrüche zwischen die einzelnen Zeilen ein. Dies würde zu einer Reihe von Fehlermeldungen führen. Abbildung 1 zeigt ein Kontrollkästchen, mit dem der Zeilenumbruch aktiviert wird, wodurch dieses Problem behoben wird.
Ein weiterer ärgerlicher Punkt früherer Versionen der PowerShell-Oberfläche war, dass beim Ändern der Fenstergröße Teile der Befehle manchmal außerhalb der Fenstergrenzen ausgeblendet wurden. In Version 5.0 können Sie jedoch ein Fenster verkleinern und den darin enthaltenen Text umbrechen, um die neue Fenstergröße zu berücksichtigen – ohne dabei Text auszublenden.

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