USB-Laufwerk-Backup: Vor- und Nachteile

Viele Windows-Administratoren fragen sich, ob sie externe USB-Laufwerke verwenden sollen – tragbare Speicher im Taschenformat …

Geräte – zur Sicherung.
Hier sind drei Gründe zu verwenden externe USB-Festplatten für Backup — und drei Gründe, dies nicht zu tun.
Sie sind einfach zu bedienen. Viele Programme bieten eine Sicherung mit einem Klick auf USB-Laufwerke. Die Installation ist ebenfalls einfach: Stecken Sie das Laufwerk in das USB-Kabel, schließen Sie das Netzteil an (falls erforderlich) und lassen Sie Windows das Laufwerk erkennen. USB verfügt über ausgefeilte Software- und Hardwarefunktionen, mit denen jedes USB-Gerät so kinderleicht wie möglich angeschlossen werden kann. Darüber hinaus unterstützt die meiste Backup-Software jetzt USB-Geräte.
Sie sind billig. Die Laufwerke selbst sind kostengünstig. Die Straßenpreise für externe 250-GB-USB-Laufwerke betragen 100 US-Dollar, und 500-GB-Laufwerke sind für weniger als 300 US-Dollar erhältlich. Dies ist weniger als bei den meisten Bandlaufwerken der Einstiegsklasse und es fallen keine zusätzlichen Medienkosten an.
Sie sind flexibel. Externe USB-Laufwerke sind sehr portabel und können zum Sichern mehrerer Computer auf demselben Laufwerk verwendet werden.
Es gibt jedoch auch triftige Gründe nicht zum Sichern auf USB-Festplatten.
Sie sind keine vollständige Backup-Lösung. USB-Disk-Backup eignet sich am besten für eine mittlere Backup-Ebene – irgendwo zwischen Systemwiederherstellung unter Windows XP für eine schnelle Wiederherstellung von Dateien und Archivierung. Mit der richtigen Software eignen sich USB-Laufwerke für die Wiederherstellung von Dateien. Mit Imaging-Software wie Acronis True Image oder Norton Ghost eignen sie sich sehr gut zur Wiederherstellung nach Systemabstürzen. Sie sind jedoch keine gute Wahl für die Langzeitspeicherung von Daten. Um Ihre Archivierungsanforderungen zu erfüllen, benötigen Sie entweder noch ein Bandlaufwerk oder kopieren Ihre entsprechend beschnittenen Archivdaten auf DVDs oder CDs.
Sie haben feste Kapazitäten. Im Gegensatz zu Bändern oder DVDs, bei denen ein Backup mehrere Bänder oder Festplatten umfassen kann, ist die Kapazität einer herkömmlichen externen Festplatte begrenzt. Die derzeitige maximale Kapazität externer USB-Laufwerke – etwa 500 GB – lässt selbst für einen mittelgroßen Server nicht viel Platz, insbesondere wenn Sie einen vollständigen Zyklus inkrementeller und vollständiger Sicherungen durchführen. Die feste Kapazität bedeutet auch, dass Sie alle Ihre Backup-Eier in einen Korb legen. Alle Ihre Backups, egal wie redundant oder wie oft Sie sie ausführen, werden auf einem Laufwerk gespeichert. Wenn es fehlschlägt, sind Sie in Schwierigkeiten.
Sie sind nicht billig. Die feste Kapazität externer USB-Laufwerke beeinflusst die Wirtschaftlichkeit ihrer Verwendung für Backups. USB ist nur dann günstig, wenn Sie alle Daten, die Sie zum Sichern benötigen, auf eine einzige Festplatte übertragen können. Wenn Sie mit einem integrierten CD- oder DVD-Laufwerk keine Archivsicherung durchführen können (oder wollen), müssen Sie zusätzliche Hardware wie ein Bandlaufwerk erwerben.
Fazit: USB-Festplatten eignen sich am besten zum Sichern relativ kleiner Datenmengen auf Systemen mit eingeschränkter Konnektivität wie Laptops, Desktops und kleinen Servern, auf denen die Archivsicherung über das integrierte DVD- oder CD-Laufwerk des Systems durchgeführt werden kann. Verwenden Sie für größere Datenmengen oder anspruchsvollere Anforderungen besser ein Bandlaufwerk oder ein anderes System.
Über den Autor: Rick Cook ist spezialisiert auf das Schreiben über Fragen im Zusammenhang mit Speicher und Speicherverwaltung.
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