Was ist die Zukunft für Microsoft Exchange Unified Messaging?

Angesichts des Zustroms von Cloud-Diensten, die in lokale Produkte integriert werden, fragen sich viele Exchange-Administratoren, was …

Änderungen, die in der nächsten Version von Exchange Server angezeigt werden, insbesondere bei Unified Messaging. Um die Entwicklung von Microsoft Exchange Unified Messaging vorherzusagen, können wir einige Hinweise darauf erhalten, wie das Unternehmen diese Funktion in früheren Exchange-Versionen implementiert und geändert hat.
Die Strategie des Unternehmens in den letzten Jahren war eine schrittweise Verlagerung von lokalen Produkten zu abonnementbasierten Cloud-Diensten. In einigen Fällen hat Microsoft einen Cloud-Service in ein lokales Produkt integriert, um Unternehmen für seine Cloud-Angebote zu begeistern. Beispielsweise filtert Office 365 Advanced Threat Protection trotz seines Namens E-Mails nach lokalem Exchange Server.
Microsoft plant die Veröffentlichung von Exchange Server 2019 in der zweiten Hälfte des Jahres 2018. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels befindet sich die Vorschau in der Entwicklung. Wir sollten jedoch erwarten, dass Microsoft in dieser nächsten Version einige Cloud-basierte Funktionen hinzufügt und entfernt.

Verlauf von Microsoft Exchange Unified Messaging

Microsoft hat Unified Messaging in Exchange 2000 mit seiner Instant Messaging-Funktion (IM) auf der Real-Time Collaboration-Serverplattform des Unternehmens eingeführt.
Als Microsoft Exchange 2003 veröffentlichte, enthielt das Unternehmen seinen Live Communications Server (LCS), der einige Funktionen vom Real-Time Collaboration-Stack abtrennte. Die LCS-gesteuerten IM-, Video- und Sprachfunktionen auf der Plattform.
Im Juli 2006 gründeten Microsoft und Nortel die Innovative Communications Alliance, um Technologien auszutauschen und ihre zu verbessern Unified Communications-Plattformen und integrieren Sie die Telekommunikationshardware von Nortel in die Microsoft-Software.
Microsoft veröffentlichte daraufhin Office Communications Server (OCS) 2007, mit dem das Unternehmen einem vollständigen Telefonsystem näher kam. OCS 2007 wurde nicht in das öffentliche Telefonnetz integriert, ermöglichte jedoch VoIP-Anrufe (Voice over Internet Protocol). Bei VoIP benötigte Microsoft Voicemail, und das Unternehmen hat diese Funktion in Exchange Server 2007 integriert.
Bei all diesen Änderungen haben viele IT-Experten Schwierigkeiten zu verstehen, welche Telefondienste OCS, Lync und Skype for Business bereitstellen und welche Exchange Server-Handles. Exchange Server beantwortet die Anrufe, bietet jedoch bis zu diesem Zeitpunkt keine Telefondienste an. Microsoft Exchange Unified Messaging kann die Leitung übernehmen und Dienste bereitstellen, nachdem ein Anruf eine Verbindung hergestellt hat.

Microsoft Exchange Unified Messaging in der Cloud

Nach dem Start von Office 365 im Jahr 2011 konzentrierte sich Microsoft auf die Entwicklung seiner Cloud-Produkte.
Lync Server 2010 war die Nebenstellenanlage (Private Branch Exchange, PBX) auf dem Markt, als Microsoft Office 365 herausbrachte. Die Funktionen waren jedoch im Vergleich zu einem Cloud-PBX-Angebot eingeschränkt. Lync Online – jetzt Skype for Business genannt – wird nur gesteuert IM- und Präsenzdienste für Benutzer, deren Postfächer in den Dienst migriert wurden.

Um die Entwicklung von Microsoft Exchange Unified Messaging vorherzusagen, können wir einige Hinweise darauf erhalten, wie das Unternehmen diese Funktion in früheren Exchange-Versionen implementiert und geändert hat.

Exchange Online, der gehostete E-Mail-Dienst von Microsoft, stellte eine vollständige Bereitstellung bereit Unified Messaging-Dienst aus der Cloud mit denselben Funktionen wie die lokale Version von Exchange. Unternehmen könnten lokale Telefonsysteme an Exchange Online binden, um den Cloud-Dienst für Voicemail zu nutzen.
Microsoft bietet jetzt seinen Azure Voicemail-Clouddienst an, der die Unified Messaging-Funktionalität von Exchange Online für Kunden ersetzt, die die Skype for Business Cloud-Telefonanlage verwenden.

Unified Messaging in Exchange Server 2013 und 2016

Mit Exchange 2003 führte Microsoft das Konzept eines Front-End-Exchange-Servers ein. Dies war keine vollständige Bereitstellung separater Exchange-Bits für separate Exchange-Funktionen. In Exchange 2007 und 2010 wurden unterschiedliche Serverrollen verwendet, z. B. die Rollen “Postfach”, “Hub-Transport” und “Clientzugriff”.
Mit der Veröffentlichung von Exchange 2013 hat Microsoft diese Rollen auf eine Front-End- / Back-End-Konfiguration reduziert. Exchange 2016 verfügt über eine andere Exchange-Serverrolle als die Edge-Transport-Rolle, die für die Bereitstellung in einem Server vorgesehen ist demilitarisierte Zone.
Die Unified Messaging-Rolle von Microsoft Exchange wurde in Exchange Server 2013 und 2016 nur sehr wenig entwickelt. Die einzige Änderung für Unified Messaging mit diesen Versionen besteht darin, dass Exchange 2016 die Bereitstellung separater Rollen nicht mehr unterstützt. Diese Trends werden sich wahrscheinlich mit der Veröffentlichung von Exchange 2019 mit einer einzigen Bereitstellungsoption für alle Rollen auf demselben physischen Server fortsetzen.

Die Zukunft von Microsoft Exchange Unified Messaging

Derzeit sind die Details zu Exchange 2019 spärlich. Microsoft plant dies eine öffentliche Vorschau veröffentlichen des lokalen Produkts Mitte 2018.
Aufgrund der jüngsten Trends von Microsoft können wir davon ausgehen, dass die Mindestanforderungen für Exchange Server 2019 unterstützte Versionen des Windows Server-Betriebssystems und von Active Directory umfassen.
Microsoft wird Unternehmen weiterhin über lokale Software zu seinen Onlinediensten lenken. Unternehmen, die die neuesten Features und Funktionen wünschen, müssen überlegen, ob ein Wechsel zu Exchange Online besser passt.

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